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Photo by Stefano Zardini
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Photo by Stefano Zardini

Die Grenze 5 Torri

Schon zu Beginn des Ersten Weltkrieges erwies sich das Gebiet der Fünf Türme als strategisch günstig für die Aktionen des italienischen Heeres, was eingesetzt wurde, um gegen das Abteital vorzurücken.

Die Bedeutung lag in dem Besitz des Observatoriums auf 2477 Metern Höhe des Berges Averau, der den Falzarego, das Cordevole Tal und die hochgelegenen Teile des Costeana Tals und des Abteitals beherrschte und ein offenes Fenster zum Col di Lana, Sief und Settsass darstellte.

Von diesem Gipfel aus konnte man jede Bewegung der verstreuten Truppen in dem ganzen Sektor verfolgen. Das italienische Heer besetzte das Gebiet der Fünf Türme Anfang Juni 1915.

Sofort begann eine intensive und beschwerliche Arbeit des Aufbaus: Schützengräben und Stellungen wurden errichtet, Telefon- und Telegrafenleitungen verlegt, Lebensmittel- und Waffenmagazine angelegt und Schutzställe für Tiere und Heuschober gebaut.

Hier nahm das Kommando der Gebirgsjäger Stellung und gigantische Marinekanonen, die Projektile von 30 cm Durchmesser schossen, wurden hierher transportiert.

Die Artillerie

In den Fünf Türmen agierte das Vierte Regiment, dessen hauptsächliche Ziele der Sasso di Stria (Hexenfels), Valparola, Lagazuoi und Falzarego waren; und das Fünfte Regiment, welches sich nach Falzarego und Col die Bos orientierte.
Unter dem Kommando der Artillerie von Assedio bildete man eine Abteilung für den Beobachtungsdienst.

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Jede Station war mit Goniometer, Kanonen mit großer Reichweite, Ferngläser, kartografischer Ausstattung, laufenden Verzeichnissen des Zielschießens, der Kämpfe, der Beobachter und der Bollwerke ausgestattet.
Jede Gruppe betreute eine Beobachtungsstation, um während der Ausführung der Schüsse  festzustellen, welches Resultat und Effizienz die Schläge erbrachten.

Die Beobachter hatten zudem die Aufgabe neue Ziele anzuzeigen, welche eine Ausführung durch die Artillerie bedurften.

Die Artillerie von 5 Torri verlegte sehr schnell die Schlacht von der Festung Tre Sassi zum Passo Valparola, der von dem österreichisch-ungarischen Heer sofort geräumt wurde.

Der technische Fortschritt der Kanonen hatte erneut die Widerstandskraft der Befestigungsanlagen der Festungen bezwungen.

Die Schützengräben

Der Große Krieg hat in der Region der Fünf Türme Kilometer von Schützengräben, verschiedene Maschinengewehrstellungen und Artillerieposten hinterlassen.

Diese Verteidigungslinie hätte das Eindringen des Feindes im Falle des Durchbruchs von österreich-ungarischer Seite an der vordersten Linie des Pass Falzarego verhindern sollen. Man entwarf überwachte Tunnel für Soldaten auf Knien mit einer deckenden Masse, fähig, den Gewehrfeuern zu widerstehen.

Eine andere fundamentale Funktion der geschlossenen Schützengräben war den Schutz der Beobachter zu garantieren, welche die Bewegungen entlang der Gefechtsgrenze verfolgten.
Fotografen und Zeichner kontrollierten jede kleinste Schlacht entlang der gegnerischen Linie, um den höheren Kommandeuren den neuesten Stand des Feindes liefern zu können.

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